Joggen in Magdeburg

Einkaufen in Magdeburg gibt Tipps für die beste Beratung in Sachen Sportbekleidung und hilft Laufanfängern bei den ersten Schritten im Jogging.

Laufeinheit

Joggen will gelernt sein – damit der Sport gesund bleibt und der Spaß groß. Foto: Astarot – stock.adobe.com

Der Sommer in Magdeburg hat begonnen. Viele Sportbegeisterte tauschen das Laufband gegen die Natur. Rund ein Fünftel der Deutschen geht gelegentlich bis häufig Joggen – Tendenz steigend. Ob in der Gruppe oder allein: regelmäßige Bewegung hält Geist und Körper gesund.

Doch trotz Motivation, die Silvester-Vorsätze endlich zu erfüllen, müssen gerade Laufanfänger einiges beachten: Beim Joggen mit dem falschen Schuhwerk kann die Gesundheit schwer leiden. Sind Muskeln und Sehnen bei Fehlbelastung schmerzhaft spürbar, nimmt das nervenlose Knorpelgewebe in den Gelenken unbemerkt Schaden. Und ist dieses erst einmal abgenutzt, bildet es sich nicht mehr nach.

Mit den Tipps von Einkaufen in Magdeburg verbessern Sie Ihren Laufstil und finden das passende Equipment.

Der Fußaufsatz

Eines vorweg: Beim Joggen wirken Kräfte auf den Körper, die drei- bis fünfmal so stark sind wie das eigene Körpergewicht. Mit diesem Wissen ziehen wir uns gedanklich die Turnschuhe an und konzentrieren darauf, den Fuß gelenkschonend aufzusetzen. Frei sogenannte Fußaufsätze werden unterschieden:

  • Aufsatz über die Ferse
  • der flache Fußaufsatz
  • Aufsatz über den Vorderfuß

Viele Hobbyläufer machen den Fehler, über die Ferse aufzusetzen. Diese unnatürliche Bewegung mit gestrecktem Bein und weit vor dem Körperschwerpunkt ist Gift für das Knie – die Belastung schlägt ungebremst auf das Gelenk. Der Aufsatz mit dem Vorderfuß kann bei langen Strecken zu Muskelverhärtungen führen.

Ideal ist der Mittelweg: der flache Fußaufsatz. Das Kniegelenk ist leicht gebeugt und der Fuß wird kurz vor der Mitte des Körperschwerpunkts aufgesetzt.

Die richtige Bewegung

Nach der Aufprall- und Stützphase werden das Bein und die Hüfte vollständig durchgedrückt. Der Abstoß erfolgt ausschließlich über den Fußballen. Mit dem Oberschenkel nach vorne schwingen, während der Unterschenkel passiv und angewinkelt bleibt. Optimal ist, wenn die Schritte vorne kurz und hinten lang sind. Der Oberkörper ist leicht nach vorne gebeugt, die Arme bleiben locker und leicht schwingend am Körper angelegt. So erreichen Jogger einen schonenden, natürlichen Laufstil.

Da noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, heißt es für Laufanfänger: üben, üben, üben. Dieser natürliche Laufstil hat viele Vorteile. Er hält nicht nur Gelenke, Knorpel, Sehnen und Muskeln intakt, sondern sorgt auch für eine Leistungssteigerung – die Schrittfrequenz steigt, die Bremskräfte verringern sich.

Steile Hügel und tiefe Täler sind in Magdeburg zwar selten, trotzdem sollten sich Jogger mit variierenden Höhenmetern auch die Körperhaltung anpassen. Bergauf wird der Oberkörper weiter nach vorne geneigt, gleichzeitig der Fußaufsatz näher unter den Körperschwerpunkt gesetzt. Bergab wird der, immer noch flach aufgesetzte Fuß, weiter vor dem Körperschwerpunkt gesetzt. Bei dieser Bewegung sollte das Knie nie ganz durchgestreckt werden – Ihre Gelenke werden es Ihnen danken.

Auch der Belag der Laufstrecke Strecke ist ein Faktor für schonendes Jogging. Jogger in einer Stadt wie Magdeburg haben kaum eine Wahl, als auf asphaltierten Wegen zu laufen. Nutzen Sie nach Möglichkeit Pfade aus festgetretener Erde oder Wanderwege in Parks zum Lauftraining. Unser Tipp: Schuhe anziehen und hinein in den Rotehornpark. Dieser hat bietet nicht nur solche Pfade und eignet sich für einen entspannten Lauf in der Natur. Gleiches gilt für den Herrenkrugpark. Wer auf Natur nicht verzichten möchte und Asphalt als Belag in Kauf nimmt, findet im Nordpark oder der Glacis ein ebenso schönes Ambiente.

Dehnen

Beim Dehnen scheiden sich die Geister – und auch die Expertenmeinungen. Dehnen vor der Laufeinheit kann im Zweifel Verletzungen vorbeugen, weil Sehnen und Muskeln auf die Belastung vorbereitet werden. Wichtig: niemals den kalten Muskel dehnen! Ein kurzes Aufwärmprogramm ist ein Muss. Nach dem Sport sind die Muskeln warm, es darf dann ausgiebig gedehnt werden.

Es gibt viele Methoden sich richtig zu dehnen. Ein anschauliches Video der AOK zeigt einige davon.

Frau joggt über Brücke

Die Ausrüstung ist ein entscheidender Faktor beim gesunden Lauftraining. Foto: Astarot – stock.adobe.com

Die Ausrüstung

Die wichtigste Ausrüstung für das Lauftrainings sind die Laufschuhe. Diese sollten optimal am Fuß anliegen und eine halbe bis eine Größe größer sein als die Schuhe, die Sie im Alltag tragen. In Sportgeschäften erhalten Sie optimale Beratung. Machen Sie beim Laufschuh keine Kompromisse und holen sich Tipps vor Ort ein. Zu empfehlen sind: Intersport im Bördepark, Sport Friedrich oder Sport 2000.

Generell zu beachten ist eine gute Dämpfung des Schuhs. Wie die Dämpfung – die von Schuh zu Schuh variiert – optimal an Ihren Fuß angepasst werden kann, ist abhängig von Ihrem Laufstil. Lassen Sie sich deshalb beraten. Zudem gilt: das Schuhpaar nach rund 600 Kilometern zurückgelegter Strecke wechseln.

Wer Gefallen am Joggens gefunden hat, läuft häufiger auch bei Wind und Wetter. Hier hilft Funktionskleidung: Laufshirt, Laufhose und funktionale Unterwäsche sind atmungsaktiv, saugen sich nicht so schnell mit Schweiß voll und bieten optimale Bewegungsfreiheit. Den Witterungsbedingungen angepasst, läuft es sich entspannter und möglichen Erkältungen und Verletzungen wird vorgebeugt. Für dunkle Wintermonate sind Laufjacken mit Lichtreflektoren und Stirnlampe sowie Handschuhe, Mütze und Stirnband zu empfehlen. An warmen, sonnigen Tagen sind Sonnenbrille und Trinkflasche von Vorteil.

Wer beim Laufen nicht auf Musik verzichten will, kauft eine Handytasche, die am Oberarm befestigt werden kann oder greift gleich zum kleinem MP3-Player, der in der Tasche passt. Dazu passen Sportkopfhörer. Der Vorteil dieser sogenannten Bügel-Kopfhörer: Sie rutschen beim Laufen nicht heraus, da sie das gesamte Ohr umschließen. Ebenfalls nicht verkehrt: eine Gürteltasche für Hausschlüssel, Geldbeutel und Handy.