Backtipps zu Ostern

Backen und genießen – zu Ostern gehört das für viele Familien dazu. Mit den Rezepten von Einkaufen in Magdeburg gelingen Osterlamm, Karottenkuchen und Hefezopf ganz leicht.

Zu Ostern gemeinsam backen, bringt Freude. Gebackene Klassiker bereichern einen gemütlichen Osternachmittag.

So gelingt der Hefezopf

Aufgeschnittener Hefezopf mit Marmelade

Süße Verführung: Der selbstgebackene Hefezopf ist mit Marmelade bestrichen besonders lecker. Foto: manulito – Fotolia

 

Der Hefezopf ist einer der Klassiker in der Osterzeit. Mit Erdbeer-, Brombeer- oder Himbeermarmelade schmeckt dieser besonders gut.

Folgende Zutaten werden für den Hefezopf benötigt:

  • 500 Gramm Mehl (Type 550)
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 2 Eier
  • 75 Gramm Rosinen
  • 75 Gramm Zucker
  • eine Prise Salz
  • 125 Milliliter Milch
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 Gramm weiche Butter (für das Mehl)
  • 40 Gramm weiche Butter (zum Bestreichen)
  • 100 Gramm Puderzucker
  • 1 Esslöffel Zitronensaft

Zubereitung:

Zuerst das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken. Hefe in die Mulde bröseln, einen Teelöffel Zucker und vier Teelöffel lauwarme Milch zugeben. Vermengen Sie die Zutaten mit etwas Mehl, bis ein dickflüssiger Teig entsteht. Bestäuben Sie die Masse mit etwas Mehl und lassen Sie den Teig abgedeckt rund 20 Minuten ruhen. Der Teig sollte aufgegangen sein und keine Blasen mehr werfen.

Spülen Sie die Rosinen ab. Dies gelingt am besten, wenn Sie die Rosinen in ein Sieb geben. Zucker, Eier, Salz, Vanillezucker, weiche Butter, Rosinen und lauwarme Milch zum Teig geben und mit den Knethaken des Handrührers verkneten, anschließend mit den Händen zu einem glatten Teig verstreichen. Der Teig muss weitere 45 Minuten ruhen, bis dieser sein Volumen verdoppelt hat.

Kneten Sie den Teig nach der Ruhezeit mit etwas Mehl kurz durch und teilen ihn in drei Portionen. Rollen Sie die Portionen zu jeweils 60 Zentimeter langen Strängen und flechten sie ineinander. Dies gelingt am besten, wenn Sie den Hefezopf nach unten, in Ihre Richtung, flechten. Anschließend muss der Zopf erneut 60 Minuten an einem warmen Ort ruhen. Legen Sie den Zopf dafür auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Tipp: Picken Sie bereits jetzt die Rosinen heraus, die aus der Teigoberfläche hervorlugen, damit diese beim Backen nicht verbrennen.

Heizen Sie den Backofen auf 200 Grad vor (Umluft: 180 Grad, Gas: Stufe vier). Gleichzeitig lassen Sie die Butter schmelzen.

Nach der Ruhezeit bestreichen Sie den Hefezopf mit der Butter, bevor dieser rund 20 bis 30 Minuten im Ofen gebacken wird. Schön goldbraun soll der Hefezopf werden. Rühren Sie einen Guss aus Puderzucker, Zitronensaft und etwas Wasser an und bestreichen den fertigen Zopf.

So gelingt der Karottenkuchen

Ein Karottenkuchen in Blechform dekoriert auf einem Teller.

Süßer Genuss mit gesunden Zutaten: Karottenkuchen. Foto: A_Lein – Fotolia

Mohrrübe, Gelbrübe oder Karotten – das gesunde Gemüse passt nicht nur zum Eintopf, sondern auch in süße Leckereien. Der Karottenkuchen (oder auch Rübli-Kuchen) schmückt schnell und einfach zubereitet jede Ostertafel.

Zutaten für den Karottenkuchen:

  • 350 Gramm Karotten (geschält und gerieben)
  • 375 Gramm Mehl
  • 250 Gramm Zucker
  • 200 Gramm gemahlene Mandel
  • 250 Gramm geschmolzene und abgekühlte Butter
  • 4 Eier
  • 2 zwei Bio-Zitronen (Schale und Saft)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • eine Prise Salz
  • eine Prise Zimt

Zubereitung:

Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vor.

Mischen Sie für den Teig Mehl, Mandeln, Zucker, Backpulver und Salz und vermengen den Teig mit den geriebenen Karotten bei. Gründlich durchrühren, Zitronenabrieb und Zitronensaft hinzugeben und weiterrühren.

Die Butter schmelzen und die Eier trennen. Geben Sie das Eigelb zu Butter und mischen Sie beides anschließend in den Teig. Schmecken Sie mit Zimt ab. Anschließend schlagen Sie das Eiweiß zu Schnee auf und heben diesen vorsichtig unter den Teig. Das sorgt für eine lockere Konsistenz.

Fetten Sie eine Backform ein – nach Belieben rund oder eckig oder ein Muffin-Blech. Geben Sie den Teig hinein und lassen diesen etwa eine Stunde backen. Nutzen Sie ein Muffin-Blech, reduziert sich die Backzeit. Mittels Stäbchenprobe prüfen Sie, ob der Karottenkuchen fertig ist. Dafür eignet sich am besten ein dünnes Holzstäbchen. Fertig ist der Kuchen, wenn kein Teig mehr am Stäbchen kleben bleibt.

Ist der Kuchen abgekühlt, kann er kreativ dekoriert werden. Klassisch wird der Karottenkuchen mit Puderzucker bestreut. Gerne werden auch kleine Möhrchen aus Marzipan als Kuchendekoration genutzt.

So gelingt das Osterlamm

Ein gebackenes Osterlamm mit Puderzucker bestreut.

Ein Hingucker auf jeder Oster-Kaffeetafel: das Osterlamm mit Puderzucker. Foto: tunedin – stock.adobe.com

 

Das Osterlamm hat im Christentum eine lange Tradition: Ursprünglich wurden Altäre mit dem Fleisch des Nutztiers gesäumt, um die Auferstehung Jesus Christus zu feiern. Heute werden die Tische zur Osterzeit damit gedeckt – als Braten oder Gebäck. Mit unserem Backtipp gelingt Ihnen die vegetarische Variante des Osterlamms.

Zutaten:

  • 3 Eier
  • 1 Eigelb
  • 125 Gramm Zucker
  • 125 Gramm Mehl
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 25 Gramm Speisestärke
  • 75 Gramm Butter
  • Puderzucker

Zubereitung:

Eier, Eigelb, Zucker und Vanillezucker in eine Schüssel geben und schaumig schlagen. Das Mehl mit der Speisestärke vermischen und vorsichtig unter den Eierschaum heben. Die Butter erwärmen. Die flüssige, etwas abgekühlte Butter tröpfchenweise in den Teig rühren.

Fetten Sie die Osterlammform ein. Am besten nutzen Sie hierfür flüssige Butter und bestreuen diese mit Mehl und Semmelbrösel. Füllen Sie die Form mit dem Teig und backen ihn bei 180 Grad rund 35 bis 40 Minuten.

Das fertige Osterlamm bestäuben Sie mit Puderzucker.

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