Der "Einkaufen in Magdeburg"-Blog

Meile der Demokratie 2018

Der junge Breakdancer zeigt den Demonstranten auf der Meile der Demokratie in Magdeburg 2017 sein Können und erntet dafür viel Applaus. Foto Wenzel Oschington

 
Die „Meile der Demokratie“ erinnert an die Gräultaten des Nazi-Regimes, an Millionen Opfer im Zweiten Weltkrieg sowie an die Zerstörung Magdeburgs am 16. Januar 1945. Zugleich setzt die Demonstration einen friedlichen Gegenpol zum Aufmarsch nationalsozialistischer Kräfte in der Stadt. 
 
Die „Meile der Demokratie“ findet am 20. Januar ab 12 Uhr auf dem zwischen Goldschmiedebrücke und Danzstraße Magdeburg statt. Vom Grundschüler bis zum Senior setzen die Menschen wieder ein deutliches Zeichen für Demokratie, Offenheit und Toleranz.

 

Tausende kommen jedes Jahr zur Meile der Demokratie, um gegen nationalsozialistische Aufmärsche und für ein offenes und tolerantes Miteinander zu demonstrieren. Foto: Wenzel Oschington

 
Zu Tausenden versammeln sie sich. Hand in Hand demonstrieren sie gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und Nationalismus. Sie stehen für ein friedliches Zusammenleben von Glauben, Herkunft oder anderer unterschiedlicher Merkmale.

 
„Gerade in der heutigen Zeit, wo populistische Vereinfachungen, rassistische Hetze, Diskriminierung und Bedrohungen in vielen Bereichen der Gesellschaft sichtbar werden, müssen wir deutlich machen, dass dies keinen Platz in unserer Stadt hat“, so die Initiatoren vom Verein Freiwilligenagentur Magdeburg e.V..

 
2017 fand erstmals kein Aufmarsch der rechten Szene in Magdeburg statt. Ein Erfolg für die Ideengeberin Cornelia Habisch und alle Teilnehmer.